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Support Hotline:  041 749 11 10

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Informationen zu Reparaturen

 

PC Selbsthilfe

Es gibt einige sehr einfache Massnahmen um einen PC zu testen wenn es ein Problem gibt. Wir haben eine Schritt - für - Schritt Anleitung zusammengestellt wie ein PC geprüft werden kann:

Anleitung zur Selbstüberprüfung eines PCs

 

Häufig gestellte Fragen

1 Technische Probleme

1.1. Ich habe ein technisches Problem mit meinem brentford Computer, wie soll ich vorgehen?

1.2. Ich habe Probleme mit dem WLAN-Empfang - was kann ich tun?

1.3. Warum wird in den Windows Systemeigenschaften weniger Arbeitsspeicher angezeigt als vorhanden sein sollte?

1.4. Wie kann ich meine Festplatten auf Fehler überprüfen?

1.5. Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an, als ich erwartet habe?

1.6. Warum ist meine Festplatte gefüllt, obwohl sich wenig Daten darauf befinden?

1.7. Warum wird nur eine Festplatte angezeigt, obwohl zwei oder drei im Gerät verbaut sind?

1.8. Ich habe meinen neuen brentford Computer angeschlossen, bekomme aber kein Bild auf dem Monitor angezeigt - woran kann dies liegen?

1.9. Warum werden meine zusätzlichen SSDs doppelt angezeigt?

1.10. Ich habe Probleme mit USB-Datenträgern – woran kann das liegen?

1.11 Mein Windows 7 PC startet nach Windows Updates nicht mehr - woran kann das liegen?

 

2. Fragen zur Installation

2.1. Wo finde ich die aktuellsten Treiber für meinen brentford Computer?

2.2. Sollte ich bei meinem brentford Computer ein BIOS Update durchführen? Wie mache ich das?

2.3. Welche Windows-Tuning-Software wird für meinen brentford Computer empfohlen?

2.4. Was wird bei der Vorinstallation von Windows alles mitinstalliert?

2.5. Mein Grafiktreiber meldet, dass eine neuere Version des Treibers vorhanden ist – kann ich das Update problemlos durchführen?

2.6. Ich habe eine Office 2013 PKC Lizenz zu meinem brentford Computer bestellt – wo finde ich Office auf meinem brentford Computer?

2.7. Ich habe zu meinem brentford Computer einen Recovery Stick mitbestellt – wie versetze ich meinen Computer damit wieder in den Auslieferungszustand?

2.8. Wie kann ich bei Windows 10 verhindern, dass Microsoft meine persönlichen Daten sammelt?

2.9. Ich möchte gerne die Temperaturen meines brentford PCs überwachen – welche Tools werden empfohlen?

 

3. Die häufigsten Fehlermeldungen

3.1. Ich bekomme beim Start meines brentford Computers die Fehlermeldung: „CPU Fan Error, press F1 to enter BIOS Setup“ - was soll ich tun?

3.2. Beim Start von Windows erscheint ein Fehler: „c\Users\User...1\AppData \Local\Temp\134844Log.iniis  lost“ (oder ähnlich) - wie kann dieser behoben werden?

 

4. Produktspezifische Fragen

4.1. SSD, HDD, Hybrid – welche Unterschiede gibt es?

4.2. Welchen Vorteil hat eine PCI-Express SSD gegenüber einer SATA-III SSD?

4.3. Lohnt sich ein RAID 0 mit zwei SSDs (oder mehr)?

4.4. NVIDIA vs. AMD - für welche Grafikkarte soll ich mich entscheiden?

4.5. Welchen Vorteil bietet mir eine Quadro-Grafikkarte?

4.6. Wo befindet sich mein Windows-Produkt-Key?

4.7. Auf meiner System SSD (C) ist nur noch wenig Speicherplatz vorhanden – welche Möglichkeiten habe ich?

4.8. Muss ich USB-Sticks mit der Funktion «Hardware sicher entfernen» vom Computer trennen?

 

5. Fragen zur Bestellung

5.1. Wie lange dauert es ab Bestelldatum, bis ein Gerät ankommt?

5.2. Nach welchem Prinzip werden die PC Konfigurationen im Webshop zusammengestellt?

5.3. Wie kann ich eine individuelle Konfiguration zusammenstellen?

5.4. Kann ich einen brentford Computer ohne Betriebssystem beziehen?

5.5. Muss ich das Betriebssystem / die Software noch installieren?

5.6. Welcher Virenschutz wird für meinen brentford Computer empfohlen?

 

6. Garantie & Pflege

6.1. Darf ich meinen brentford Computer aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?

6.2. Kann ich meinen brentford Computer später noch aufrüsten lassen?

6.3. Wie oft sollte ich meinen brentford Computer reinigen? Welche Pflegehinweise gibt es?

6.4. Wie pflege ich einen PC / eine Workstation mit Wasserkühlung?

 

7. Allgemeine Tipps

7.1. Wie kann ich meinen PC / meine Workstation überwachen?

7.2. Der PC wird langsam da Laufwerk "C" mit Betriebssystem und Programmen voll ist. Was kann ich tun?

7.3. Download Link zu einer kostenlosen Open Office Software

 


 

1.1. Ich habe ein technisches Problem mit meinem brentford Computer, wie soll ich vorgehen?

Bitte grenzen Sie den Fehler unter folgenden Gesichtspunkten ein:

  • Welcher Fehler tritt genau auf?
  • Wann tritt der Fehler auf?
  • Können Sie eine Softwareinteraktion oder ähnliches mit dem Fehler in Verbindung bringen?
  • Welche Diagnosemittel haben Sie bereits angewendet?

Bitte kontaktieren Sie uns mit Angabe der oben genannten Punkte sowie Ihrer Kunden- & Auftragsnummer per E-Mail an supportteam@brentford.ch oder telefonisch unter
041 749 11 10
. Sollte ein Fehler eine Reparatur erfordern, werden wir Sie über das Vorgehen instruieren. Verpacken Sie den Computer gut und sichern Sie Ihre Daten. Bitte verwenden Sie möglichst Seitenteile aus Styropor, um den PC seitlich auszupolstern. Weiterhin polstern Sie den kompletten Leerraum des Kartons aus. Verkleben Sie den Karton gut und entfernen Sie alte Versandetiketten. Wir bitten Sie dem Computer ein Reparaturbegleitformular beizulegen. -> Weitere Angaben zu Reparaturen.

Es gibt Möglichkeiten, selbst nach der Fehlerursache zu suchen, bevor Sie uns kontaktieren. Dadurch können wir Ihnen unter Umständen noch schneller helfen. Insbesondere bei Programm-Abstürzen, Bluescreens (BSOD), Einfrieren, Aussetzern, unerklärlichen Fehlermeldungen (z.B. "memory read error") oder Problemen beim Hoch- und Herunterfahren Ihres Computers kann es sinnvoll sein, zuerst den Arbeitsspeicher und Ihre SSD(s) und Festplatte(n) auf eventuelle Defekte zu testen. Dies ist sehr einfach, geht relativ schnell und liefert eindeutige, verwertbare Ergebnisse. Arbeitsspeicher und Festplatten können von uns sehr schnell per Vorabtausch ausgewechselt werden: wir schicken Ihnen neue Komponenten zu, und Sie schicken die defekten Komponenten anschliessend zurück. Lesen Sie dazu bitte auch den FAQ-Eintrag  "Darf ich meinen brentford Computer aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?"

  • Um Ihre Festplatten zu testen, laden Sie bitte „Data Lifeguard Diagnostic for Windows“ herunter: http://support.wdc.com/product/download.asp?groupid=810&lang=en
    Installieren Sie dieses anschliessend und führen Sie eine Diagnose der vermutlich defekten Laufwerke durch.
  • Um den Arbeitsspeicher testen zu können, brauchen Sie das Tool „MemTest86+“. Memtest kann gratis heruntergeladen werden: http://www.memtest.org/#downiso
  • Für die Boot-CD wählen Sie "Pre-Compiled Bootable ISO (.zip)"; für die Erstellung eines USB-Sticks wählen Sie "Auto-installer for USB Key". Bitte die ISO-Datei herunterladen und anschliessend auf CD oder DVD brennen.
    Dies geht am einfachsten wie folgt: ISO-Datei auf Festplatte speichern -> Rechtsklick auf die ISO-Datei -> Öffnen mit -> Windows-Brenner für Datenträgerabbilder. Bitte booten Sie von diesen Datenträgern, um die Testläufe zu starten. Teilen Sie uns anschliessend bitte Ihre Test-Ergebnisse mit.

 Hinweise

  1. Sobald Memtest86+ auch nur einen einzigen Fehler (Error) ausgibt, gilt der Arbeitsspeicher als defekt und muss somit ausgetauscht werden. Sie können den Test dann abbrechen. Es kann aber in manchen Fällen mehrere Stunden dauern, bis Memtest86+ einen Fehler findet. Deshalb sollten Sie diesen Test am besten über Nacht laufen lassen. Wenn er danach immer noch keinen Fehler gefunden hat, dann können Sie davon ausgehen, dass der Arbeitsspeicher einwandfrei arbeitet.

  2. Memtest86+ ist nicht in der Lage, den Fehler einem bestimmten RAM-Riegel zuzuordnen. Um herauszufinden, welcher RAM-Riegel defekt ist, können Sie jeden Riegel einzeln durchtesten (also die anderen Riegel physisch ausbauen).

  3. Falls Memtest86+ einfriert und sich auch nicht mehr über Strg+Alt+Entf abbrechen lässt, besteht vermutlich ein Problem am Mainboard oder an der Stromversorgung.

    Prinzipiell raten wir Ihnen zuerst zu einer kompletten Sicherung Ihrer persönlichen Daten!
    Alle diese Tests sind natürlich freiwillig. Eine Durchführung dieser Tests hat keine Auswirkung auf die Gültigkeit Ihrer Garantie wenn die Tests korrekt ausgeführt werden.

Technische Probleme können oftmals auch Folge einer Infektion mit Computer-Viren oder Malware sein. Gerade dann, wenn viele unterschiedliche Probleme auftreten, die keinen augenscheinlichen Zusammenhang haben, kann eine Viren-Infektion die Fehlerursache sein. In solchen Fällen wird eine Formatierung der System-Festplatte und eine Neuinstallation des Betriebssystem empfohlen.

Manchmal jedoch können auch Antiviren-Programme für eine Einschränkung der Systemstabilität sorgen. Vor allem wenn beim Zugriff auf Dateien und Ordner oder bei der Verbindung über LAN und WLAN Verzögerungen, Abbrüche oder andere Unregelmässigkeiten auftreten, kann ein zu aggressiv eingestellter Virenscanner die Ursache sein. Dies kann auch von einem Tag auf den anderen passieren - z. B. wenn ein automatisches Update der Erkennungsalgorithmen des Virenscanners eine Inkompatibilität mit einer anderen Systemkomponente hervorruft. In solchen Fällen hilft leider nur die testweise Deinstallation des Virenscanners.

 


 

1.2. Ich habe Probleme mit dem WLAN-Empfang - was kann ich tun?

Probleme mit dem WLAN-Empfang können ganz unterschiedliche Ursachen haben. WLAN ist eine hochkomplexe Technik, mit welcher digitale Daten über das Medium "Luft" übertragen werden - es handelt sich um ein sog. "Shared Medium", also ein Medium, welches von sehr vielen Teilnehmern gleichzeitig benutzt wird. Das sind zum einen die WLAN-Netze der Nachbarn, das sind Bluetooth-Verbindungen, Auto-Diebstahlsicherungen und -Türöffner, Mikrowellen, Babyphones und vieles mehr - alle diese Anwendungen tummeln sich im 2,4Ghz-Frequenzband oder in angrenzenden/überlappenden Bereichen. Damit es dabei nicht zu Verwechslungen kommt und Sie während Ihres Skype-Calls nicht plötzlich des Nachbars Kleinkind im Ohr haben, sind komplexe Mechanismen notwendig, durch welche sichergestellt werden soll, dass alle Datenpakete eindeutig gekennzeichnet und verschlüsselt sind und dass alle WLAN-Teilnehmer möglichst immer nur abwechselnd und nicht gleichzeitig senden.

Da die WLAN-Standards im Laufe der Zeit viele Updates, Revisionen und Verbesserungen erhielten (a/b/g/n/ac), sind Verbindungs-Probleme und Inkompatibilitäten nicht vollständig zu vermeiden. In dieser Rubrik möchten wir Ihnen erklären, wie Sie diese Probleme in den Griff kriegen.

WLAN-Treiber-Update
Falls Sie ein sehr neues WLAN-Modul (oder ein sehr neues Betriebssystem) verwenden, kann manchmal ein einfaches Treiber-Update schon Probleme beseitigen. Die neusten Treiber finden Sie entweder bei uns im Download-Bereich oder auf der Website des jeweiligen Herstellers (hauptsächlich Intel, Qualcomm, Realtek, Broadcom). Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Neues Treiber-Paket herunterladen.
  2. Alten Treiber deinstallieren: Systemsteuerung -> Programme deinstallieren.
  3. Neustarten.
  4. Das zuvor heruntergeladene neue Treiber-Paket installieren.

Firmware-Update im WLAN-Router
Gerade wenn Sie ein WLAN-Modul mit dem neuen AC-Standard benutzen, kann es vorkommen, dass ältere Router sich daran "verschlucken". Der AC-Standard ist zwar abwärtskompatibel. Doch es kommt vor, dass mit einem neuen AC-Modul (z. Bsp. Intel Dual Band Wireless-AC 7260) sporadische Verbindungsabbrüche stattfinden, welche sich mit einem Router-Firmware-Update beheben liessen. Jeder Router hat eine andere Firmware und jeder Router-Hersteller bietet andere Update-Mechanismen. Manche Router lassen sich direkt über die integrierte Web-Oberfläche updaten, bei manchen muss man vorher erstmal die Update-Datei von der Website des Herstellers herunterladen. Seltener kommt es vor, dass sich Kombi-Geräte aus WLAN-Router und DSL-/Kabel-Modem nur per Fernzugriff direkt vom Provider updaten lassen.

Um zu erfahren, wie Sie Ihren WLAN-Router auf den neusten Stand bringen, nehmen Sie bitte Kontakt zum Hersteller Ihres Routers oder (falls es sich um ein Leihgerät handelt) zu Ihrem Internet-Provider auf. In 99% aller Fälle befinden sich die Firmware-Updates oder -Anleitungen im Support-Bereich des jeweiligen Herstellers.

Bitte beachten: manche WLAN-Router setzen sich nach einem Firmware-Update automatisch auf Werkseinstellungen zurück. Bitte halten Sie ein LAN-Kabel bereit, sollten Sie nach dem Update kein Zugriff mehr auf das WLAN haben. Sollte Ihr WLAN-Router auch gleichzeitig Ihr DSL-/Kabel-Modem sein, halten Sie bitte auch die Internetzugangsdaten Ihres Internet-Providers bereit oder schreiben Sie sie vor dem Firmware-Update aus der Web-Oberfläche ab. 

Sicherheits-/Tuning-Software deaktivieren/deinstallieren
Wie bereits im FAQ-Artikel zu Tuning-Software erläutert wurde, können systemnahe Sicherheits- und Tuning-Software die System- und Netzwerkstabilität beeinträchtigen. Dies gilt vor allem für Software in Verbindung mit den Killer-Modulen, da diese mit einer extensiven Paketsteuerung ausgestattet sind. Deaktivieren Sie probehalber Ihre Sicherheits-Software (Firewalls, Virenscanner) und überprüfen Sie, ob sich die Situation dadurch bessert. In einigen Fällen ist eine Besserung auch erst nach vollständiger Deinstallation der Sicherheits-Software eingetreten, da eine einfache Deaktivierung unter Umständen nicht alle vermeintlichen Schutzfunktionen aus dem System entfernt.

Router-Einstellungen verändern
Falls sich etwaige WLAN-Probleme auch nach einem Firmware-Update nicht verbessern, so kann man versuchen, ein paar Einstellungen zu verändern. Denn manchmal kommt es vor, dass WLAN-Modul und -Router zwar dieselbe Sprache sprechen sollten, in einzelnen Punkten dann aber doch "Meinungsverschiedenheiten" haben und nicht richtig miteinander harmonieren. Die Web-Oberfläche eines WLAN-Routers bietet meistens vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, welche man zur Fehlerbehebung durchprobieren kann. Oftmals sind diese Einstellungen hinter einen "Experten-Modus" versteckt, oder Sie müssen die "manuellen WAN-Einstellungen" auswählen - jeder Router-Hersteller handhabt das ein klein wenig anders, aber letztendlich ist die Auswahl an Einstellungen immer recht ähnlich.

Für alle Einstellungs-Änderungen am WLAN-Router gilt: dokumentieren Sie Ihre Änderungen! Vor allem wenn Sie die Verschlüsselungs-Einstellungen ändern (WPA), achten Sie genau darauf, welches WLAN-Passwort Sie dort angeben. Wenn Sie das WLAN-Passwort so lassen, wie es ist, dann bekommen die anderen Teilnehmer in Ihrem WLAN mit etwas Glück von der Umstellung gar nichts mit. Sollten Sie sich durch Ihre Änderungen einmal aus Ihrem WLAN selbst ausschliessen, halten Sie bitte ein LAN-Kabel bereit, um Ihr brentford Computer mit dem WLAN-Router wieder zu verbinden. Sollten alle Versuche scheitern - also sollten Sie keine Verbindung mehr zu Ihrem Router herstellen können - dann hilft zum Schluss immer noch der Reset-Knopf. Jeder Router hat einen winzigen Knopf, den Sie mit einer ausgeklappten Büroklammer für 5-10 Sekunden lang eindrücken müssen. Dadurch wird Ihr Router auf Werkszustand zurückgesetzt - allerdings müssten Sie dann unter Umständen auch wieder die Verbindungsdaten Ihres Internet-Providers neu eingeben (sofern Sie ein Kombi-Gerät auf Router und DSL-/Kabelmodem verwenden).

  • WPS (Wi-Fi Protected Setup) deaktivieren
    Diese Funktion ist eigentlich dazu da, das Verbinden mit dem WLAN zu vereinfach (z. Bsp. über "Konfiguration per Knopfdruck"). In der Praxis kann sie aber auch zu Problemen führen. Wir empfehlen daher, diese Funktion zu deaktivieren und sich ganz klassisch über SSID ("Name des WLAN") und gemeinsam genutztes WLAN-Passwort einzuwählen.
  • WPA/WPA2 umschalten
    Viele Router bieten standardmässig einen Hybrid-Modus, in welchem sowohl WPA als auch WPA2 als Verschlüsselungs-Methode genutzt werden. Manche (vor allem ältere) WLAN-Module kommen damit nicht zurecht. Da WPA2 für Privat-Anwender keinerlei Vorteile bietet, empfehlen wir einen Wechsel auf einfaches WPA ohne Hybrid-Modus. Nicht empfohlen wird "WEP" - dieser Standard ist veraltet und lässt sich leicht knacken.
  • Kanäle umschalten
    Die WLAN-Standards bieten in den meisten Ländern 11-13 Funkkanäle (in Japan sogar 14) im 2,4Ghz Frequenzband. Viele Router sind standardmässig so eingestellt, dass sie automatisch den besten WLAN-Kanal wählen sollen. Das klappt aber unter Umständen mehr schlecht als recht. Besser ist es daher, selber einen Kanal zu wählen, welcher möglichst frei von anderen WLAN-Netzen ist. Um herauszufinden, in welchen Ecken Ihres Hauses welche Kanäle besonders belegt sind, empfehlen wir Apps wie Wifi Analyzer (Android) oder inSSIDer (Windows-PC). Für iOS existieren leider keine vergleichbaren Apps, da iOS keinen Low-Level-Zugriff auf das im iPhone/iPad verbaute WLAN-Modul gestattet.
  • Zwischen WLAN-Frequenzbändern 2,4Ghz und 5Ghz umschalten
    Viele WLAN-Router und -Module können auch im 5Ghz-Band funken. Diese Fähigkeit wird auch als "Dual Band" bezeichnet. Manche Router sind dabei so eingestellt, dass sie in beiden Bändern gleichzeitig funken können. Das kann durchaus seine Vorzüge haben, kann aber auch zu Problemen führen. Bei häufigen Verbindungsabbrüchen können Sie auch hier ansetzen und versuchen, im Router entweder nur das 2,4Ghz-Band oder nur das 5Ghz-Band auszuwählen. Aber Obacht: im exklusiven 5Ghz-Modus kann Ihr WLAN nicht mehr von Geräten genutzt werden, welche nicht Dual-Band-fähig sind. Dies betrifft vor allem ältere und/oder besonders günstige Geräte. Um diese Geräte wieder in ihr WLAN zu holen, müssten Sie im Router wieder die 2,4Ghz aktivieren.
  • Zwischen a/b/g/n/ac-Standards umschalten
    Alle diese verschiedenen WLAN-Standards bauen aufeinander auf und sind eigentlich abwärtskompatibel. Die meisten Router sind so eingestellt, dass sie mehrere Standards gleichzeitig unterstützen. In seltenen Fällen kann aber auch dies zu Problemen führen. Probieren Sie deshalb einzelne Standards durch. Orientieren Sie sich dabei möglichst daran, welche Standards von ihren Geräten unterstützt werden. Die Standard "b" und "g" werden von nahezu allen auf dem Markt erhältlichen Geräten unterstützt. Diese Standards bieten zwar nicht die höchste Netto-Übertragungsrate, reichen aber für Internet-Nutzung völlig aus.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen, eventuelle WLAN-Probleme möglichst frustfrei zu beheben. Sollte keine dieser Massnahmen helfen und sollte eine Software-Ursache zu 100% ausgeschlossen sein, kommen immer noch zwei Möglichkeiten in Betracht: entweder WLAN-PCI-e Karte und Router vertragen sich einfach nicht miteinander oder die WLAN-PCI-e Karte ist einfach nur defekt. In beiden Fällen lässt sich das WLAN einzeln ausbauen und auswechseln - eine Einsendung des brentford Computers ist nicht unbedingt nötig. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit unseren Support-Mitarbeitern auf. Email: supportteam@brentford.ch oder 041 749 11 10

 


 

1.3. Warum wird in den Windows Systemeigenschaften weniger Arbeitsspeicher angezeigt als vorhanden sein sollte?

Beim Fehlen eines Teils des Arbeitsspeichers liegen meist zwei Ursachen vor:

  1. Nutzung eines 32 Bit Betriebssystems: Die 32 Bit Versionen von Windows können maximal 4 GB RAM adressieren. Trotzdem kommt es auch bei verbauten 4 GB dazu, dass für Windows nur 3 GB zur Verfügung stehen. Die Ursache liegt darin, dass 32 Bit Betriebssysteme insgesamt nur 4 GB adressieren können. Der Adressraum für Grafikspeicher und die Kommunikationsbreiche des Systemsbuses sind ebenfalls zu exkludieren. Somit werden meist nur ~ 3 GB für Windows nutzbar. Dieses Problem lässt sich nur mittels Installation einer 64 Bit Version von Windows lösen.

  2. Nutzung einer internen Grafiklösung: die auf den Prozessoren integrierte Grafikeinheit besitzt keinen eigenen Arbeitsspeicher. Dieser wird vom Hauptarbeitsspeicher des Systems abgezweigt. Dadurch kann es beispielsweise bei installierten 4 GB Arbeitsspeicher zu einer Anzeige von 3,7 GB unter Windows kommen. Dies ist in diesem Fall normal, da der für die Grafikkarte reservierte Speicher nicht mehr für weitere Anwendungen zur Verfügung steht.

 


 

1.4. Wie kann ich meine Festplatten auf Fehler überprüfen?

Um Ihre Festplatten auf fehlerhafte Sektoren zu überprüfen, empfehlen wir HDTune. Mit dem Error-Scan wird die Festplatte überprüft, fehlerhafte Blöcke werden rot markiert.

 


 

1.5. Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an, als ich erwartet habe?

Das liegt an den unterschiedlichen Berechnungen der Festplattengrösse. Die Festplattengrösse wird vom Hersteller in 1012 Bytes angegeben. Windows gibt diese Kapazität mit der binären Bedeutung 240 Bytes an. So werden aus vom Hersteller angegebenen 1024 Gigabyte unter Windows noch 931 GB.

 


 

1.6. Warum ist meine Festplatte gefüllt, obwohl sich wenig Daten darauf befinden?

Wenn Ihnen Windows eine gefüllte Festplatte anzeigt, obwohl sich wenig Daten darauf befinden, dann wird das in vielen Fällen durch die Systemwiederherstellung verursacht.
Unter Systemeigenschaften\Computerschutz\Schutzeinstellungen kann die Speicherplatzbelegung reduziert oder die Systemwiederherstellungspunkte für einzelne Festplatten komplett gelöscht und deaktiviert werden.

 


 

1.7. Warum wird nur eine Festplatte angezeigt, obwohl zwei oder drei im Gerät verbaut sind?

Bei Geräten mit mehreren Festplatten wird oftmals nur eine Festplatte angezeigt. Der Grund dafür ist, dass die weiteren Platten noch initialisiert werden müssen. Dies können Sie folgendermassen durchführen:

Klicken Sie den Startbutton und geben Sie „Verwaltung“ ein. Bitte wählen Sie „Verwaltung“. In dem neuen Fenster klicken Sie auf „Computerverwaltung“ und dort auf „Datenträgerverwaltung“ und lassen sich die aktuellen Datenträger anzeigen. Meist kommt sofort eine Meldung, dass ein oder mehrere Datenträger nicht initialisiert sind. Diese Meldung bestätigen Sie mit „OK“. Nachfolgend führen Sie einen Rechtsklick auf die HDD 1 aus. Im erscheinenden Menü initialisieren Sie bitte den Datenträger.

Analog dazu verfahren Sie bei weiteren nicht initialisierten Datenträgern. Nachfolgend können Sie die Datenträger nach Ihren Wünschen partitionieren und formatieren.

 


 

1.8. Ich habe meinen neuen brentford Computer angeschlossen, bekomme aber kein Bild auf dem Monitor angezeigt - woran kann dies liegen?

Kontrollieren Sie, ob beim Monitor die richtige Eingangsquelle gewählt ist und ob dieser eingeschaltet ist. Wenn Sie einen brentford Computer mit einer Grafikkarte bestellt haben, kontrollieren Sie, ob der Monitor nicht an den Onboard-Anschlüssen angeschlossen ist sondern an den Anschlüssen der Grafikkarte.

Sollte das alles nicht klappen nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit unseren Support-Mitarbeitern auf. Email: supportteam@brentford.ch oder 041 749 11 10. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 


 

1.9. Warum werden meine zusätzlichen SSD doppelt angezeigt?

SSD-Hersteller empfehlen die Aktivierung von HotPlug für einen schnelleren und stabileren Betrieb von SSDs. Aufgrund von HotPlug wird die SSD wie ein USB-Stick behandelt und wird daher von Windows als zusätzlicher Speicher im Dateiexplorer angezeigt. Die Aktivierung von HotPlug wird ausdrücklich empfohlen, von Windows kann man dies leider nicht anders anzeigen lassen.

 


 

1.10. Ich habe Probleme mit USB-Datenträgern – woran kann das liegen?

Verbindungsprobleme mit USB-Festplatten sind oftmals die Folge von unzureichender Stromversorgung. Gerade bei günstigen Festplatten kann es vorkommen, dass deren Energiehunger nicht von den USB-Spezifikationen abgedeckt wird. Die alleinige Nutzung von Y-Kabeln ist laut USB-Spezifikationen nicht vorgesehen und führt leider immer wieder dazu, dass Transfergeschwindigkeiten schwanken oder dass Transfers evtl. ganz abbrechen. Wir empfehlen daher grundsätzlich die Nutzung von externen Festplatten mit separatem Netzteil.

Andere Ursachen für Probleme mit USB-Datenträgern können sein:

  • Computerviren oder Malware
  • Zu aggressiv eingestellte Antiviren-Software oder andere Sicherheitsprogramme
  • Die Nutzung von USB2.0-Kabeln mit USB3.0-Peripherie
  • USB-Kabel von schlechter Qualität
  • Abgenütztes USB Gerät - ein USB Anschluss funktioniert nur bis zu 1500 Anwendungen fehlerfrei.

Sollten bei Ihnen also Probleme mit USB-Datenträgern auftauchen, prüfen Sie bitte zuerst, ob die o.g. Faktoren eine Rolle spielen könnten. Defekte an USB-Controllern sind extrem selten. Unsere Erfahrung zeigt, dass 99% aller USB-Probleme auf Software-Probleme oder auf die Nutzung unpassender oder überlasteter Peripherie zurückzuführen sind.

 


 

1.11 Mein Windows 7 PC startet nach Windows Updates nicht mehr – woran kann das liegen?

Das Problem kann auf ein Windows Update zurückzuführen sein.Das Windows Update KB3033929 verursacht Boot Loops und Freezes nach der Installation.

Fehlerlösung:

1.) Starten Sie den PC im abgesicherten Modus. (Mit der Taste F8 - Wenn das Boot Menü des BIOS kommt, booten Sie von der Systemfestplatte, dann drücken Sie erneut F8 bis Sie im abgesicherten Modus sind.)

2.) Gehen Sie in die Systemsteuerung -> Programme und Features -> Installierte Updates anzeigen (links oben).

3.) Geben Sie dann im Suchfeld (rechts oben) "KB3033929" ein und deinstallieren Sie das Update mit einem Rechtsklick. 

Mit einem Neustart des PC sollte das Problem behoben sein. Optional können Sie noch zur Sicherheit den CCleaner einmal ausführen. Wenn dies immer noch nicht funktioniert, lesen Sie ein vorhandenes Backup zurück (Acronis o.ä.) und blenden Sie dann das Update KB3033929 aus.

Das ganze gilt nur für Windows 7. Bei Windows 8.1 sind keine Windows Updates Probleme aufgetreten.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Support. supportteam@brentford.com oder per Telefon unter 041 749 11 10

 


 

2.1. Wo finde ich die aktuellsten Treiber für meinen brentford Computer?

Die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen finden Sie auf der jeweiligen Mainboard Hersteller Seite:

ASUS: http://support.asus.com/download/options.aspx?SLanguage=en&type=1 oder für
Gigabyte: http://www.gigabyte.ch/support-downloads/support-downloads.aspx.

Der Modellname Ihres Mainboards finden Sie auf der Rechnung oder auf Ihrer Mainboard Schachtel.

Die aktuellsten Treiber für Ihre Grafikkarte finden Sie unter
nVidia: http://www.nvidia.de/Download/index.aspx?lang=de oder
AMD: http://support.amd.com/de-de/download.

Sollten Sie Probleme beim Finden der richtigen Treiber haben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an supportteam@brentford.ch oder telefonisch unter 041 749 11 10.
Im Folgenden finden Sie eine Auflistung und Erklärung der geläufigen Treiber:

Abkürzung                                         Erläuterungen

BIOS                                                    Aktuellste BIOS Versionen

Chipset                                               Chipsatz-Treiber für grundlegende Mainboard-Funktionen

VGA                                                      Grafikkartentreiber für optimale Bildausgabe / 3D-Beschleunigung (Intel)

LAN                                                      Netzwerk-Treiber für kabelgebundenes LAN

USB                                                     Treiber zur Nutzung von USB 3.0

Audio                                                   Sound-Treiber mit erweiterten Einstellungen wie etwa 5.1-Surround-Sound, Equalizer und Mikrofon-Verstärkung

WLAN                                                  Netzwerk-Treiber für drahtlose WLAN-Verbindung

SATA                                                    Optionale Software für RAID oder SSD/HDD Überwachung

 


 

2.2. Sollte ich bei meinem brentford Computer ein BIOS Update durchführen? Wie mache ich das?

Grundsätzlich gilt auch hier die Regel: „Never change a running system“. BIOS Updates können bestenfalls Probleme des Systems beheben, dazu gehören unter anderem Arbeitsspeicher-Frequenz Probleme, Unterstützung von Prozessoren neuerer Generationen, Stabilitätsprobleme, in seltenen Fällen USB Probleme etc. Wenn jedoch keine expliziten Probleme mit dem System vorliegen für welche der Hersteller des Mainboards ausdrücklich eine Lösung mittels BIOS Update anbietet, raten wir von einem Update ab, da ein solches dann evtl. mehr Probleme produzieren kann als das es welche löst.

Es gilt zu beachten, dass die systemoptimierten Einstellungen welche die brentford ag bei der Erstellung des PCs im BIOS vornimmt, bei einem BIOS Update gänzlich verloren gehen. Je nach individueller Konfiguration des Computers kann dieser bei Verlust der BIOS Einstellungen im schlimmsten Fall nicht mehr starten. Ein solches Update durchzuführen erfordert also fortgeschrittene Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit dem BIOS. Kunden, die noch nie mit der Steuerung des BIOS zu tun hatten, raten wir von Handlungen damit ab, es sei denn sie werden von uns telefonisch durch das System navigiert.

Um ein Update des BIOS durchzuführen, muss zuerst die aktuelle BIOS Version für das jeweilige Mainboard von der Downloadseite des Herstellers heruntergeladen werden. Es ist wichtig, auf die genaue Bezeichnung des Mainboards zu achten. In den heutigen UEFI BIOS Oberflächen ist es zwar fast nicht mehr möglich, ein BIOS von einem falschen Mainboard Modell zu flashen, jedoch ist trotzdem Vorsicht geboten! Die heruntergeladene BIOS Datei wird dann auf einen USB Stick entpackt, welcher dann an den PC angeschlossen wird, bei dem das Update gemacht werden soll. Durchgeführt wird das Update dann in den BIOS Einstellungen mit dem jeweiligen Update Tool des Herstellers. (ASUS->EZ Flash, Gigabyte->QFlash usw.)

 


 

2.3. Welche Windows-Tuning-Software wird für meinen brentford Computer empfohlen?

Wir raten prinzipiell von Windows-Tuning-Software ab. Seit Windows 7 läuft das MS Betriebssystem stabil und ausgereift und wird mit sinnvollen Voreinstellungen installiert. Die Verwendung von Tuning-Software, welche etwa mit zusätzlicher Geschwindigkeit oder erweiterten Features wirbt ("Schnelleres Internet! Mehr freier Arbeitsspeicher! Verbesserte Bereinigung!") kann die Systemstabilität negativ beeinflussen. Auch kommt es häufig vor, dass Tuning-Software und Virenscanner miteinander in Konflikt geraten und dabei die Stabilität/Geschwindigkeit von Schnittstellen wie USB 3.0 oder WLAN negativ beeinflussen.

Es gibt trotzdem ein paar Programme und Tricks, die nützlich sein könnten:

  • Das kostenfreie Programm "CCleaner" hilft dabei, hin und wieder temporäre Dateien zu löschen und dadurch Speicherplatz freizumachen. Ausserdem bietet es eine schnelle Übersicht über alle installierten Programme und Autostart-Einträge an. Wenn Sie das Programm ohne zusätzliche Werbe-Toolbar installieren möchten, empfehlen wir Ihnen die "Slim"-Variante.
  • Um festzustellen, wie sich der belegte Speicherplatz auf Ihrer Festplatte/SSD zusammensetzt, benutzen Sie die Software "TreeSize Free". Damit können Sie im Handumdrehen herausfinden, welche Ordner und Unterordner besonders viel Platz verbrauchen. Anschliessend können Sie selber abwägen, bei welchen Daten sich eine Löschung oder eine externe Auslagerung am ehesten lohnt.
  • Aktivieren Sie im Windows-Explorer (Ansicht -> Optionen -> Ordner- und Suchoptionen ändern) die Anzeige von Datei-Endungen. Anhand der Datei-Endung wird festgelegt, mit welchem Programm eine Datei geöffnet werden soll. Es ist daher oft sinnvoll, über die Datei-Endung Bescheid zu wissen - auch dann, wenn man etwa E-Mail-Anhänge von unbekannten Personen erhält. Endet eine Datei z.B. auf .exe/.bat/.com, handelt es sich um eine ausführbare Programm-Datei. Diese sollten Sie nur dann öffnen, wenn Sie sich 100% über die Sicherheit bzw. Vertrauenswürdigkeit des Herausgebers oder Absenders im Klaren sind. Um die Anzeige von Datei-Endungen zu aktivieren, entfernen Sie bitte den Haken bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden".
  • In den Ordner-Optionen können Sie auch einstellen, dass "Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke" und "Geschützte Systemdateien" angezeigt werden. Dies bringt für erfahrene Nutzer zusätzliche Transparenz, da die Kenntnis über manche System-Ordner bei der Planung regelmässiger Backups weiterhilft. So befinden sich z.B. die meisten persönlichen Nutzerdaten im Ordner "C:\Benutzer\\AppData" - dieser wichtige Ordner ist aber standardmässig versteckt und daher vielen Nutzern nicht bekannt. Sie erreichen diesen Ordner übrigens auch über den Shortcut %APPDATA% - dieses Kürzel können Sie direkt in die Adress-Leiste des Windows-Explorers eingeben.

Fazit

Bitte bedenken Sie beim Thema "Windows-Tipps", "Tuning-Software" und Sicherheitssoftware immer, dass es sich dabei um ein hart umkämpftes Geschäftsfeld für unzählige Software-Firmen und PC-Magazine handelt. Manche Magazine werben mit Tipps und Tricks, um die Auflage zu erhöhen. Manche Magazine oder Online-Portale gehen Werbe-Kooperationen mit Entwicklern von Tuning-Software ein um deren Verkauf zu fördern, ohne die Software vorher kritisch zu bewerten. Im Zweifel gilt der folgende Grundsatz: Never change a running system!

Hinweis

Wir übernehmen keine Garantie für den Betrieb zusätzlicher Tuning- oder Sicherheits-Software. brentford ag kann bei Problem mit selbst installierter Software prinzipiell nur sehr eingeschränkten Support geben. Software-Probleme können die Stabilität und Zuverlässigkeit von Hardware und Geräte-Treibern negativ beeinflussen. Sollte ein Software-Problem sich mit "normalen" Methoden nicht lösen lassen, empfehlen wir eine Windows-Neuinstallation.

 


 

2.4. Was wird bei der Vorinstallation von Windows alles mitinstalliert?

Wir bei brentford ag legen Wert darauf, eine möglichst saubere und nützliche Windows-Installation mitzuliefern. Aus diesem Grund verzichten wir auf die Installation von Test-Versionen oder anderen unerwünschten Programmen (sog. "Bloat"). Es werden von uns lediglich folgende Programme installiert:

  • PowerDVD:                     Nur bei Bestellung mit BluRay Laufwerk, benötigt um BluRay Discs abzuspielen.
  • VLC Player:                     Nur bei Windows 8.1 ohne BluRay Laufwerk, benötigt um DVDs anzusehen, da der Codec im Media Player bei Windows 8.1 fehlt

 


 

 

2.5. Mein Grafiktreiber meldet, dass eine neuere Version des Treibers vorhanden ist – kann ich das Update problemlos durchführen?

In der Regel -> Ja! Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Zum Beispiel reagieren gewisse Programme negativ auf einen neuen Grafiktreiber, entweder weil die Programme selbst vom Hersteller noch nicht auf den neusten Grafiktreiber angepasst wurden (z.B. bei CAD Programmen etc. oft der Fall), oder weil der Grafiktreiber selbst fehlerhaft ist, letzteres ist aber höchst selten der Fall. Äusserste Vorsicht ist bei Flugsimulator PCs geboten, hier sollte man zuerst einen Flusi-Experten fragen oder in einem entsprechenden Forum überprüfen, ob FSX oder Prepar3D mit dem neuen Grafiktreiber problemlos laufen.

 


 

2.6. Ich habe eine Office 2013 PKC Lizenz zu meinem brentford Computer bestellt – wo finde ich Office auf meinem brentford Computer?

Da es sich um eine PKC Lizenz handelt, kann brentford ag das Office 2013 nicht vorinstallieren. Diese Lizenz muss mit einem Microsoft Konto aktiviert werden. Eine Schritt für Schritt Anleitung finden Sie im Innern der Verpackung. Um Office 2013 zu installieren starten Sie hier.

 


 

2.7. Ich habe zu meinem brentford Computer einen Recovery Stick mitbestellt – wie versetze ich meinen Computer damit wieder in den Auslieferungszustand?

Auf dem Recovery Stick befindet sichneben dem Auslieferungszustands-Backup auch die bootbare Benutzeroberfläche der Backupsoftware. Booten Sie vom Recovery Stick wie folgt:

  1. Schliessen Sie den Recovery Stick an einen USB2.0 Anschluss an.
  2. Starten Sie den PC, und drücken Sie während dem Startvorgang im Sekundentakt die Taste F8 (in seltenen Fällen F12)
  3. Es erscheint das Boot-Auswahlmenu. Wählen Sie hier mit den Pfeiltasten auf der Tastatur den Recovery Stick aus (in der Regel Kingston DataTraveler o.ä.)
  4. Die Backupsoftware startet nun vom USB Stick
  5. Wählen Sie als nächstes den Wiederherstellungsassistenten, dieser wird Sie durch die Wiederherstellung führen.
  6. Nach erfolgreicher Wiederherstellung befindet sich Ihr System wieder im Auslieferungszustand.

 


 

2.8. Wie kann ich bei Windows 10 verhindern, dass Microsoft meine persönlichen Daten sammelt?

 

Wir deaktivieren bei der Installation von Windows 10 sämtliche Funktionen, die es Microsoft ermöglicht die Nutzungsdaten von Benutzern auszulesen. Sie müssen keine weiteren Einstellungen vornehmen oder Programme installieren.
Wenn sie die Datenschutz-Einstellungen von Windows 10 ändern möchten, so empfehlen wir dringest die Software Shutup10, um diese anzupassen.

 


 

2.9. Ich möchte gerne die Temperaturen meines brentford PCs überwachen – welche Tools werden empfohlen?

Um die Temperaturen zu überwachen, empfehlen wir HWInfo. Mit diesem kostenlosen Tool lassen sich Temperatur, Spannung, Auslastung und vieles mehr auslesen. Dieses Tool finden Sie hier.

 


 

3.1. Ich bekomme beim Start meines brentford Computers die Fehlermeldung: „CPU Fan Error, press F1 to enter BIOS Setup“ - was soll ich tun?

Wenn diese Meldung erscheint, haben Sie die BIOS Einstellungen verloren. brentford ag nimmt bei der Installation eines Systems die optimale BIOS Einstellungen vor. Diese Einstellungen werden in Profilen gespeichert.
Nachfolgend eine Anleitung um die BIOS Einstellungen mit einem der Profile zurückzuladen:

  1. Drücken Sie F1, Sie gelangen ins BIOS.
  2. Gehen Sie dort auf den Reiter „Tools“.
  3. Dort gehen auf „ASUS OC Profile“ o.ä.
  4. Jetzt sehen Sie die drei abgespeicherten Profile.
  5. Gehen Sie unten auf „Load from“ und geben Sie die „Eins“ ein.
  6. Bestätigen Sie mit der „Enter“-Taste.
  7. Das Profil sollte nun zurückgeladen sein.
  8. Gehen Sie auf „Exit“ und dort auf „Save Changes and Reset Setup“.
  9. Jetzt nimmt das System einen Neustart vor und die optimalen BIOS Einstellungen sind geladen.

 Falls Sie die BIOS Einstellungen nicht selber zurückladen wollen oder es ein Problem damit geben sollte, kontaktieren Sie uns bitte: Email: supportteam@brentford.ch oder 041 749 11 10.

 


 

3.2. Beim Start von Windows erscheint ein Fehler: „c\Users\User...1\AppData \Local\Temp\134844Log.iniis  lost“ (oder ähnlich) - wie kann dieser behoben werden?

Diese Art Fehler tritt normalerweise kurz nach der Neuinstallation des PCs und nur in Verbindung mit Mainboards von ASUS auf. Es wird ein Task in der Aufgabenplanung mit einem fehlerhaften Pfad erstellt. Da dieser Task aber nicht von Bedeutung ist, kann er problemlos gelöscht werden und damit wird auch die Fehlermeldung verschwinden. Löschen kann man diesen Fehler folgendermassen:

  1. Systemsteuerung öffnen
  2. Verwaltung öffnen
  3. Aufgabenplanung öffnen
  4. Im linken Fenster unter „Aufgabenplanungsbibliothek“ sämtliche im Ordner „ASUS“ befindliche Elemente löschen, danach den Ordner „ASUS“ selbst ebenfalls löschen.

 


 

4.1. SSD, HDD, Hybrid – welche Unterschiede gibt es?

HDD = Hard Disk Drive
Dies ist die sogenannte Festplatte. Sie besteht aus mehreren Scheiben (Platter). Auf diesen werden Daten in Form der Magnetisierung einzelner Zellen gespeichert. Zum Lesen dieser Informationen tastet der Lesekopf die Magnetisierung der einzelnen Zellen ab. Im Computer-Bereich gibt es zwei übliche Drehzahlen, mit denen die Scheiben in der Festplatte rotieren: 7200 und 5400 U/min. Dies wirkt sich auf die Zugriffszeiten und die Datentransferraten aus. Der Stromverbrauch ist bei Festplatten mit 5400 U/min etwas niedriger als bei denen mit höherer Drehzahl.

SSD = Solid State Drive
Eine SSD besteht aus Halbleiterspeicherbausteinen. Dies erfordert keine bewegten Teile mehr. Somit sinken die Leistungsaufnahme, der Geräuschpegel und der Stromverbrauch. Die Datentransferraten steigen im Gegensatz dazu enorm an, während die Zugriffszeiten (Latenzen) absinken - das bedeutet, dass Daten quasi sofort verfügbar sind, ohne dass ein Lesekopf die Daten erstmal auf der Magnetscheibe suchen muss. Zusätzlich sind SSDs gegen Einwirkung mechanischer Kräfte resistent (siehe Head-Crash). Die Vorteile sind momentan allerdings noch mit einem deutlich höheren Preis gegenüber normalen Festplatten verbunden. Lesen Sie zum Thema "Langlebigkeit von SSDs" auch diesen Artikel: SSDs sind oft robuster als versprochen auf Heise.de

SSH = Solid State Hybrid
Hier wird eine Mischung aus Festplatte und SSD verwandt. Der üblichen HDD ist dabei einen kleine SSD zugeschaltet. In diesen Flashspeicher lädt die Festplatte nach einer gewissen "Lernzeit" selbstständig häufig genutzte Programme und Dateien um sie für die Verwendung schneller zur Verfügung zu stellen. Hybrid-Festplatten sind preislich nicht so attraktiv wie "normale" Festplatten und bieten nicht alle Vorteile einer SSD.

 


 

4.2. Welchen Vorteil hat eine PCI-Express SSD oder M.2 SSD gegenüber einer SATA-III SSD?

Der Vorteil einer PCI-Express SSD oder M.2 SSD liegt hauptsächlich in der schnelleren Verbindung/Schnittstelle sowie auch in der schnelleren Lese-/Schreibgeschwindigkeit.

Die M.2 Schnittstellen sind nur in ganz aktuellen Mainboards zu finden. Üblicherweise werden M.2 Schnittstellen mit 2 "Lanes" angebunden und bieten keine Geschwindigkeitsvorteile. Bei den Mainboards für 6/8 Core Prozessoren (Sockel 2011 v3) sind die M.2 SSDs mit 4 Lanes angebunden und damit ist der Datendurchsatz höher als bei einer SATA-III SSD. Der Tempogewinn kann je nach Vergleichsmodell 20 bsi 100 Prozent betragen.

Bei unseren internen Vergleichstests erreicht eine aktuelle PCI-Express SSD im Vergleich zu einer aktuellen, SATA-III angebundenen SSD bis zu 4x höhere Lese-/Schreibgeschwindigkeiten. Natürlich sind diese Werte immer abhängig von Produkt, Modell und Konfiguration. PCI-Express SSDs sind teurer als als SATA-III SSDs. Der Einsatz einer sehr schnellen SSD macht nur bei anspruchsvollen Awendungen in Bereichen wie Gaming, Grafik-/Videobearbeitung u.ä. Sinn. Gerne beraten wir Sie unverbindlich.

 


 

4.3. Lohnt sich ein RAID 0 mit zwei SSDs (oder mehr)?

Der Nutzen eines RAID-0 aus SSD's ist im Allgemeinen eher begrenzt. Die erzielten Geschwindigkeits-Vorteile bei sequentiellen Schreib- und Lesevorgängen stehen im Vergleich zum Aufpreis und zur erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeit meist in keinem guten Verhältnis. Unter bestimmten Bedingungen kann ein RAID-0 bei SSD's sogar zu Verzögerungen beim Boot-Vorgang und zur Erhöhung der durchschnittlichen Zugriffszeit führen.

„PC Games Hardware“ schreibt dazu in Ausgabe 02/14 auf Seite 76: "Ob sich ein RAID 0 aus SSDs lohnt, hängt vor allem vom Einsatzzweck des Speichers ab. Während man sich beim Filmschnitt vermutlich sehr über einen solchen Daten-Durchsatz freuen wird, ist die IOPS-Leistung vor allem für Server interessant. Ein normaler Gaming-PC profitiert hingegen kaum von SSD-Raids. Das Geld in eine schnelle Einzel-SSD zu investieren, dürfte für die meisten Nutzer wohl die vernünftigere Variante sein.

 


 

4.4. NVIDIA vs. AMD - für welche Grafikkarte soll ich mich entscheiden?

Es gibt für Computer ganz unterschiedliche Grafiklösungen.

Vielen unserer Kunden fällt es schwer, sich auf einen dieser beiden Hersteller festzulegen. Oftmals gibt es aber auch eine gewisse "Lager"-Zugehörigkeit, so dass manche Kunden ausschliesslich auf AMD setzen, während andere Kunden wiederrum ausschliesslich auf NVIDIA vertrauen. Ein Blick auf die Geschichte legt nahe, dass zwischen den beiden Anbietern stets ein Kopf-an-Kopf-Rennen herrschte: auf der Jagd nach der ultimativen Performance-Krone gelingt es beiden Anbietern, den jeweils anderen immer wieder zu übertrumpfen. Einen ausführlichen, englischsprachigen Artikel über die spannende Geschichte dieser beiden Grafik-Giganten finden Sie auf TechSpot.

Dieser Markt ist - u.a. aufgrund von Treiber-Updates - ständigen Veränderungen unterworfen. Dennoch kann man ein paar grundsätzliche Tendenzen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen NVIDIA und AMD herausarbeiten.

Gemeinsamkeiten

  • Beide Hersteller sind Spezialisten in ihrem Gebiet und streben jederzeit die absolute Leistungsspitze an.

  • Die Produkte beider Hersteller sind neben 3D-Gaming (via OpenGL und Direct3D) in der Lage, auch allgemeine Berechnungen auf dem Grafikchip auszuführen (Stichwort GPGPU via CUDA und OpenCL) und können somit bestimmte Arbeitsschritte in Produktivanwendungen (z. Bsp. Photoshop) massiv beschleunigen.

  • Beide Hersteller liefern grosse, allgemeingültige Referenz-Treiber auf ihrer jeweils offiziellen Website aus, welche sich im Allgemeinen problemlos auf gebrandeter Hardware nutzen lassen. Dies bedeutet, dass man seinen Grafik-Treiber jederzeit direkt vom Hersteller beziehen kann, ohne auf ein speziell angepasstes OEM-Paket warten zu müssen. Bei beiden Herstellern werden die Referenz-Treiber aufgeteilt nach Desktop-Grafikkarten und Laptop-Grafikkarten.

Unterschiede

  • NVIDIA wird oftmals als Technologie-Vorreiter wahrgenommen und ist mehr als AMD darum bemüht, neue Features und Technologien auf den Markt zu bringen. 

  • NVIDIA legt den Fokus komplett auf die Entwicklung und Herstellung dedizierter Grafikkarten für PC's, Laptops und Server - einzige Ausnahme ist die NVIDIA Tegra-SoC für Smartphones und Tablets. AMD hingegen ist insgesamt deutlich breiter aufgestellt und legt den Fokus vermehrt auf die Entwicklung sog. APUs, also schnelle AMD-CPUs mit mächtigen, integrierten AMD-Grafikeinheiten. AMD ist ausserdem Zulieferer von Microsofts und Sonys aktuellen Konsolen-Generationen, wo ebenfalls APU-Konzepte zum Einsatz kommen.

  • NVIDIA-Produkte sind im Allgemeinen teurer als AMD-Produkte, wenn man auf die reinen Leistungsdaten schaut. Gerade im Spitzenfeld kann man einen deutlichen Unterschied feststellen.

  • NVIDIA-Produkte haben im Allgemeinen den besseren Treiber-Support. Dies zeigt sich u.a. daran, dass offizielle Updates (sowohl Beta- als auch finale WHQL-Versionen) regelmässiger und häufiger erscheinen, als bei AMD. Bei AMD-Grafikkarten scheint es häufiger vorzukommen, dass in einzelnen 3D-Spielen bestimmte reproduzierbare Bugs auftreten, die auch nach Treiber-Updates noch immer nicht vollständig behoben werden. Zu einem ähnlichen Fazit kommt auch dieser Test von Notebookcheck.

  • NVIDIA-Produkte waren in der Vergangenheit unter Volllast oftmals energieeffizienter und wurden dadurch nicht ganz so heiss wie ihre AMD-Gegenstücke. Trotzdem gilt ganz generell, dass High-End-Grafikkarten sehr viel Abwärme produzieren und auf eine optimale Kühlleistung angewiesen sind. Deshalb sind regelmässige Reinigungen des Kühlsystems unabdingbar - egal ob es sich um eine AMD- oder eine NVIDIA-Grafikkarte handelt.

Fazit

Unterm Strich wird immer wieder betont: NVIDIA hat den besseren Treiber-Support, AMD hat das bessere Preis-/Leistungsverhältnis. Anwendern mit weniger Praxiserfahrung raten wir deshalb tendenziell eher zum Kauf einer NVIDIA-Grafikkarte. Fortgeschrittene Anwender hingegen können nach wie vor zwischen NVIDIA und AMD abwägen und sich für ihre eigene Präferenz entscheiden.

 


 

4.5. Welchen Vorteil bietet mir eine Quadro-Grafikkarte?

PNY Quadro-Grafikkarten oder Ati Fire Pro Grafikkarten sind direkt auf die Bedürfnisse von CAD-Programmen spezialisiert. Durch hochgradig optimierte Treiber, spezielle Rendering-Pipelines und hoch performanten Grafik-Speicher erzielen diese Profi Grafikkarten sensationelle Ergebnisse in 3D-Anwendungen, in denen es auf Zuverlässigkeit und einen sehr, sehr hohen Detailgrad ankommt.

Während Gaming-Grafikkarten sich vor allem auf Texturen, Shader, Effekte und aufwändiges Post-Processing konzentrieren, sind Profi Grafikkarten auf vollen Polygon-Durchsatz und garantiert hohe Präzision optimiert. Hierdurch finden Profi Grafikkarten in der Industrie vielseitige Anwendungsmöglichkeiten in Bereichen wie CAD (Computer-aided design), Simulation, Visualisierung und Animation.

Wird eine PNY Quadro oder Ati Fire Pro Grafikkarte tatsächlich nur für derartige Profi-Anwendungen benutzt und nicht für den Einsatz im 3D-Gaming, erreicht sie ein deutlich besseres Preis-/Leistungs-Verhältnis als eine vergleichbare GeForce-Grafikkarte.

 


 

4.6. Wo befindet sich mein Windows-Produkt-Key?

Diesen Lizenzschlüssel finden Sie auf einem kleinen Aufkleber auf der Hinterseite der DVD-Hülle Ihres bestellten Betriebssystems. Diese DVD-Hülle befindet sich in der Mainboard Schachtel. Bei dem Aufkleber handelt es sich um das "Certificate of Authenticity" von Microsoft. Dieses Zertifikat bescheinigt die Echtheit Ihrer Lizenz und sollte von Ihnen somit unbedingt aufgehoben werden.

Der Produkt-Key selber besteht aus 25 Zeichen in fünf 5er-Blöcken. Falls Sie Probleme beim Ablesen des Keys haben, können Sie ihn auch mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone abfotografieren und vergrössern. Achten Sie bei der Eingabe Ihres Produkt-Keys bitte darauf, ein grosses "B" nicht etwa mit einer Acht zu verwechseln und umgekehrt.

 


 

4.7. Auf meiner System SSD (C) ist nur noch wenig Speicherplatz vorhanden – welche Möglichkeiten habe ich?

Grundsätzlich ist die Regel, dass auf einer System SSD immer mindestens 10% Speicherplatz frei gehalten werden sollte. Ist auf der Systempartition wesentlich weniger freier Platz vorhanden, besteht sofortiger Handlungsbedarf. Es ist möglich, mittels CCleaner, Windows Datenträgerbereinigung und dem Löschen oder Verschieben von Dateien auf andere Datenträger Platz auf der Systempartition zu schaffen. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass ein einst voller Datenträger oft sehr bald wieder voll sein wird. In diesen Fällen empfehlen wir den Einbau einer grösseren SSD oder Harddisk für das System. Eine Neuinstallation von Windows ist dabei nicht nötig. Mittlerweile ist es problemlos möglich, die gesamte alte SSD oder Harddisk auf eine neue zu klonen, ganz ohne Datenverlust. Gerne beraten wir Sie auch in diesem Bereich.

 


 

4.8. Muss ich USB-Sticks mit der Funktion «Hardware sicher entfernen» vom Computer trennen?

Die Funktion "Hardware sicher entfernen" muss heutzutage nicht mehr verwendet werden, solange der Datenträger nicht entfernt wird, während das Gerät von Windows verwendet wird oder die Daten darauf bearbeitet werden.

 


 

5.1. Wie lange dauert es ab Bestelldatum, bis ein Gerät ankommt?

Normalerweise dauert die Herstellung eines brentford Computers 4-5 Werktage. Sollten Komponenten nicht verfügbar sein oder Inkompatibilitäten bezüglich der Konfiguration auftauchen, werden Sie als Kunde schnellstmöglich kontaktiert.


 

5.2. Nach welchem Prinzip werden die PC Konfigurationen im Webshop zusammengestellt?

Die von uns im Webshop zusammengestellten Konfigurationen basieren auf einer Kombination von hochwertigen Komponenten, die wir empfehlen und die für das jeweilige Einsatzgebiet optimiert sind. Sie können sich darauf verlassen, dass die Standardkonfiguration ausgewogen ist. Die Standardkonfiguration kann an individuelle Bedürfnisse angepasst werden, es können zum Beispiel stärkere Komponenten, mehr Festplatten oder unterschiedliche Gehäuse gewählt werden. Bei der Änderung einer Konfiguration kann in der Regel nichts falsch gemacht werden. Sollte es vorkommen, dass eine selbst zusammengestellte Konfiguration keinen Sinn macht oder nicht realisiert werden kann, werden wir Sie kontaktieren und eine Alternative vorschlagen.

 


 

5.3. Wie kann ich eine individuelle Konfiguration zusammenstellen?

Bei jedem Computersystem ist im brentford Webshop eine Standardkonfiguration vorgegeben, die wir empfehlen. Alternative Komponenten können nach Belieben ausgewählt werden, wobei der Mehr- oder Minderpreis direkt ersichtlich ist. Die bei einer PC Konfiguration wählbaren alternativen Komponenten sind so zusammengestellt, dass diese zur Konfiguration passen und Sinn machen.

 


 

5.4. Kann ich einen brentford Computer ohne Betriebssystem beziehen?

Im PC Konfigurator ist für jeden Computer ein Betriebssystem vorgegeben. Jedes System kann aber auch ohne Betriebssystem gewählt werden. Auf Anfrage installieren wir auch Open Source / Linux Lösungen.

 


 

5.5. Muss ich das Betriebssystem / die Software noch installieren?

Alle brentford Computer werden betriebsbereit geliefert, wobei das Betriebssystem und alle Software installiert sind. Es werden keine lästigen Testprogramme vorinstalliert, der PC wird ausschliesslich mit der von Ihnen ausgewählten Software geliefert. Wenn ein BluRay Laufwerk gewählt wird, ist die BluRay Abspielsoftware bereits installiert. Die Backup Lösung Acronis ist installiert, "one click Backup" ist eingerichtet und eine erste Sicherung mit dem Auslieferungszustand ist auf dem PC abgelegt sofern eine zweite Datendisk oder eine externe Festplatte gewählt wird. Wenn ein Computer mit Solid State Disk (SSD) gewählt wird, werden Betriebssystem und Software auf der schnellen Solid State Disk installiert.

Eine Ausnahme ist die Installation von Office Software, die von Microsoft leider erschwert wird. Bei einer Office Lizenz muss zwingend ein Nutzerkonto angegeben werden, deshalb können wir die Office Lizenzen nicht installieren.

 


 

5.6. Welcher Virenschutz wird für meinen brentford Computer empfohlen?

Wir empfehlen den kostenlosen Virenschutz von Microsoft. Das ist bei Windows 8.1 der schon vorinstallierte Microsoft Windows Defender und bei Windows 7 der Microsoft Security Essentials. Dieser Virenscanner wird mit den Windows Updates auf dem neusten Stand gehalten. Dieser Virenscanner überwacht Ihre Aktivitäten bei surfen und scannt heruntergeladene Dateien. E-Mail Scanns und eine integrierte Firewall hat dieser Virenscanner nicht. Für mehr Schutz gegen Viren muss ein alternativer Virenscanner installiert werden.

Hinweis: der wirksamste Schutz gegen Viren ist ein bewusstes Verhalten im Internet und Vorsicht beim Öffnen von Emails nicht bekannter Absender.

 


 

6.1. Darf ich meinen brentford Computer aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?

Jeder brentford PC ist in der Regel von beiden Seiten des Gehäuses leicht zu öffnen. Die Seitenwände sind entweder mit je zwei Schrauben oder Click-Mechanismen befestigt. Nachdem der Verschlussmechanismus geöffnet wurde, können die Seitenwände entweder nach hinten geschoben oder seitlich geöffnet werden. Bei einem sachgerechten Vorgehen stellt das Öffnen eines brentford Computers keinen Garantieverlust dar. 

Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, bei diesem Vorgang keine Schäden anzurichten. Mechanische Beschädigungen an Ihrem Computer sind weder von Garantie noch von Gewährleistung abgedeckt.

Bitte beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:

  • Verwenden Sie geeignete Schraubenzieher mit passender Klinge, damit Sie die Schraubenköpfe nicht abnutzen.
  • Vermeiden Sie statische Entladungen, indem Sie sich vor Wartungsarbeiten erden. Berühren Sie dafür einen Heizkörper, ein Heizungsrohr oder eine Badezimmerarmatur.
  • Entfernen Sie Gefahrquellen wie Kerzen und offene Getränke von Ihrer Werkbank.
  • Achten Sie darauf mit dem Schraubenzieher nicht abzurutschen da Sie sonst die Leiterplatinen beschädigen könnten.
  • Lassen Sie keine Gegenstände in den Computer hineinfallen. Achten Sie insbesondere bei der Handhabung von SSDs, Festplatten und Arbeitsspeicher-Modulen auf grösste Vorsicht.

Bei Beachtung dieser Sicherheitshinweise sind Wartungsarbeiten bei brentford PCs leicht durchzuführen. Sie können problemlos die Lüfter reinigen, RAM aufrüsten oder Festplatten und SSDs aus- oder einbauen.

Von einer Demontage der Kühlkörper raten wir dringend ab. Die Kühlkörper von Prozessoren und Grafikkarten sind mit empfindlicher Wärmeleitpaste und passgenauen Wärmeleitpads versehen. Sind diese Wärmeleitmittel nicht optimal positioniert/verteilt, kann eine korrekte Wärmeabfuhr nicht gewährleistet werden. Die Folge sind Überhitzungen bis hin zum Totalausfall. In solchen Fällen können Garantie und Gewährleistung nicht in Anspruch genommen werden.

 


 

6.2. Kann ich meinen brentford Computer später noch aufrüsten  lassen?

Alle brentford Computer sind auf Modularität und Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Die Aufrüstung von Festplatten, Solid State Disk und von Arbeitsspeicher ist mit nützlichem Aufwand verbunden, auch WLAN-PCI-E Karten, optische Laufwerke und neue Grafikkarten lassen sich ohne grossen Aufwand einbauen. Sofern der Platz und die Anschlüsse verfügbar sind.

Prozessoren sind sensibel und es sollten daran keine Änderungen vorgenommen werden. Das Kühlsystem des brentford Computers ist immer auf einen bestimmten Prozessor zugeschnitten. Wird ein Prozessor getauscht, muss auch das Kühlsystem entweder getauscht oder angepasst werden. Bei manchen Prozessoren kommen unterschiedliche Mainbords zum Einsatz. Dies ist nur durch erfahrene Service-Techniker und durch genaue Kenntnis der jeweiligen Mainboards möglich. Kommt es hierbei zu Fehlern, führt dies unweigerlich zu Hitzeschäden und zum Garantieverlust.

 


 

6.3. Wie oft sollte ich meinen brentford Computer reinigen? Welche Pflegehinweise gibt es?

Reinigung
Die Häufigkeit der Reinigung richtet sich erheblich nach der Nutzungsdauer und –art des Computers. Moderne Gehäuse für Workstations und Supersilent PCs sind an den Luftansaugstellen mit Staubfiltern versehen, welche sich einfach herausnehmen und reinigen lassen. Gehäuse von Gamer und Flusi PCs sind kühlungsbedingt offener und besitzen mehr Lüfter als normale Gehäuse, doch auch diese Gehäuse besitzen teilweise vorne und an der Unterseite Staubfilter. Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Computer und insbesondere das Lüftersystem immer fett-, staub- und nikotinfrei zu halten. Beim Kühlsystem empfiehlt sich eine Reinigung im Abstand von 3-6 Monaten.

Äussere Reinigung
Zum Abwischen des Gehäuses genügt meist ein feuchtes (nicht nasses!) Tuch. Der Staub kann von aussen grob von den Lüftern und Staubfiltern entfernt werden. Oft vergessen wird der Unterboden des PCs, denn dort saugt das Netzteil seine kühle Luft an, weshalb hier in der Regel auch der Meiste Staub ansetzt. Auch unbenutzte Schnittstellen wie USB, Firewire, HDMI etc. werden mit der Zeit mit Staub gefüllt, diese kann man ebenfalls mit dem Staubsauger davon befreien, allerdings empfiehlt sich hier ein Bürsten Aufsatz, damit nichts verkratzt oder verbogen wird.

Innere Reinigung
Wie bereits beschrieben können brentford Systeme leicht mittels einem Schraubenzieher geöffnet werden. Bei sachgerechtem Vorgehen stellt dies keinen Garantieverlust dar. Um die Lüfter und Kühlkörper zu reinigen, empfehlen wir die Verwendung von Pinsel, Pinzette oder Wattestäbchen. Benutzen Sie bitte niemals Tücher im inneren des Computers, egal ob trocken oder nass, Es besteht die Gefahr einer statischen Entladung durch die Fasern. Bei Verwendung eines Staubsaugers ist nebst absoluter Vorsicht zu beachten, dass die Lüfter vorsichtig festgehalten werden sollten um Überspannungen und Lagerschäden zu vermeiden.

Hinweis

Sollten bei der Reinigung Teile des Computers beschädigt werden, ist das nicht durch die Garantie gedeckt. Bitte gehen Sie deshalb bei allen Wartungsarbeiten mit grosser Sorgfalt vor. Lassen Sie sich ggf. von unserem Support-Team telefonisch beraten oder lassen Sie Ihren PC durch uns reinigen.

Für einen optimalen Betrieb Ihres Computers empfehlen wir eine Reinigung der Lüfter alle 6 Monate.

 


 

6.4. Wie pflege ich einen PC / eine Workstation mit Wasserkühung?

Bei einem wassergekühlten Computer sollte man einige weitere Punkte zur Wartung beachten:

Wasserstand
Da ein Teil des Wassers mit der Zeit verdunstet oder die Restluft aus dem Radiator komplett entweicht, kann es sein, dass Sie etwas Wasser nachfüllen müssen, damit die Pumpe keine Leerläufe hat.
Beim Ausgleichsbehälter können Sie erkennen, ob sich noch genug Wasser im Kreislauf befindet. Der Behälter sollte etwa zu 60% bis 80% gefüllt sein. Falls dies nicht der Fall sein sollte, können Sie die Schraube auf der Oberseite des Ausgleichsbehälters lösen und mit der mitgelieferten Wasserlösung diesen auf 80% auffüllen. Dabei muss das System vom Strom getrennt sein und das Wasser darf nicht verspritzt werden. Am einfachsten lässt sich das Wasser mit einem Trichter einfüllen.

Reinigung
Siehe Punkt «6.3 Wie oft sollte ich meinen brentford Computer reinigen? Welche Pflegehinweise gibt es?»

Hinweis

Gerne nehmen wir diese Arbeiten für Sie vor, vereinbaren Sie einen Termin bei uns. 

 


 

7.1. Wie kann ich meinen PC / meine Workstation überwachen?

HW_InfoEs gibt ganz unterschiedliche Diagnosetools für Computer. Wir empfehlen die kostenlose Software Hwinfo vom Hersteller Realix.

Häufig werden wir gefragt wie die Temperatur der Komponenten überwacht werden kann. Oder es stellt sich beispielsweise die Frage auf welchen Wert ein Prozessor übertaktet ist. Alle diese Informationen können mit Hwinfo im laufenden Betrieb ausgelesen werden.

Hwinfo überwacht in Echtzeit nahezu alle Hardware-Komponenten eines Rechners. Ebenfalls in Echtzeit erfolgt die Ausgabe diverser Daten und Sensor-Werte – diese kann man sich in verschiedenen Formen ausgeben lassen. Auf der Herstellerseite von Hwinfo kann man neben verschiedener Versionen des Programms auch unterschiedliche Erweiterungen und Add-ons für das Tool herunterladen. So lässt sich etwa ein Widget herunterladen, das einige Funktionen der Software in der Windows-Sidebar einbindet. 

Zum Download von Hwinfo

Tipp: eine gute Übersicht bietet der Sensor Modus, der beim Start des Programms ausgewählt werden kann.

 


 

7.2. Der PC wird langsam da Laufwerk "C" mit Betriebssystem und Programmen voll ist. Was kann ich tun?

ccleanerWenn ein PC langsam ist oder plötzliche Abstürze hat, so kann die Ursache sein, dass das Laufwerk "C" überfüllt ist. Wenn eine SSD oder Festplatte keine freien Sektoren findet um Daten zu speichern, blockiert das System. 

Oft sammeln sich über die Jahre viele Daten an. Auch die Updates des Betriebssystem benötigen Platz und schliesslich ist auf dem Laufwerk mit Programmen auch noch eine Auslagerungsdatei für den Arbeitsspeicher angelegt. So füllt sich das Laufwerk "C" oft unbemerkt. Wir empfehlen das Laufwerk "C" in periodischen Abständen "aufzuräumen".

Wenn das Laufwerk "C" voll ist, so muss entweder Platz geschaffen werden oder alternativ kann eine neue, grössere SSD als Laufwerk "C" erweitert werden. Oft werden vom Betriebssystem Daten automatisch auf Laufwerk "C" gespeichert. Es lohnt sich deshalb die einzelnen Ordner unter "Benutzer" zu kontrollieren und Daten auf das Laufwerk "D" zu kopieren. Zudem empfehlen wir das Laufwerk "C" mit dem kostenlosen Programm Ccleaner zu säubern. Damit werden automatisch alte und / oder unnütze Daten identifiziert und gelöscht. Nach diesen Massnahmen sollte es auf dem Laufwerk "C" wieder Platz haben.

Zum Download von Ccleaner

Tipp: darauf achten, dass eine SSD oder Festplatte nicht zu mehr als 90 Prozent gefüllt ist, denn sonst wird die SSD /HDD langsam und das ganze System kann ausgebremst werden.

 


 

7.3. Download Link zu einer kostenlosen Open Office Software

ccleaner

„LibreOffice“ ist ein kostenloses Office-Paket, dessen Funktionen denen von Word, Excel und PowerPoint nachempfunden sind. Wer gelegentlich einen Brief schreibt oder eine Präsentation anfertigen muss, wird damit gut zurechtkommen. Die Anwendung ist intuitiv und leicht verständlich für Nutzer von Microsoft-Office, weil die Symbole und Funktionen denen des Originals nachempfunden sind.

Ein wichtiges Plus: Sie können aus „LibreOffice“ heraus auch PDF-Dateien erstellen. Die Software läuft unter allen Windows-Versionen, Mac OS X und Linux und ist in allen gängigen Sprachen erhältlich. 

Zum Download von Libre Office

Tipp: eine Anleitung zu Libre Office gibt es unter dem Link "get help", allerdings nur in der Sprache Englisch.