23.04.2016

Aktuelle Games, die wir spielen

Need for Speed (2016)

Dieses Game ist am 5. November 2015 für die Konsolen PS4 und Xbox One erschienen. Da ich nicht so der Konsolen Fan bin und Games lieber auf dem PC zocke musste ich mich noch gedulden. Dann endlich am 17. März 2016 war es soweit: Need for Speed erscheint auch für den PC! Mit aufgebohrter Grafik und ohne Framelock!

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich mir diesen Titel zulegen soll denn die Bewertungen waren nicht so prickelnd. Da ich aber anno dazumal Need for Speed: Underground und Need for Speed: Underground 2 regelrecht gefeiert habe, musste ich mir dieses Game zulegen. Ich sagte zu mir, gehe ohne Vorurteile an dieses Spiel und schaue es neutral an.

Das habe ich dann auch getan. Als erstes haute mich die Grafik auf meinem 2K Monitor um. Wirklich sehr schöne detaillierte Autos und eine wunderschöne Welt hat sich mir offenbart. Die Steuerung mit der Tastatur ist aber ein Graus. Wer also diesen Titel auf dem PC spielen möchte braucht mindestens einen Xbox Controller. Aber auch Lenkräder von Logitech werden sauber unterstützt.

Die Story ist ganz okay und dass mit den gefilmten Zwischensequenzen finde ich mal was anderes und eine ganz coole Idee. Den Gummiband-Effekt finde ich etwas störend, aber das ist bei anderen Titeln ähnlich. Auch etwas störend fand ich den geringen Schwierigkeitslevel. Ich konnte mir nach ca. 6h spielen schon einen Lamborghini Murcielago LP-670-4 SV (2010) getunt auf über 1000 PS leisten.

Die Steuerung mit dem Xbox Controller hatte ich schnell im Griff und dank vielen Einstellungsmöglichkeiten konnte ich das Verhalten des Wagens auf meine Bedürfnisse einstellen. Die Mischung zwischen Drift- und Renn-Events finde ich ganz gelungen und macht Spass. Auch das einmischen von aktuellen Stars der Rennszene finde ich cool Bsp.: Ken Block.

Für alle die gerne Rennen fahren und nicht viel Eingewöhnungszeit aufwenden wollen bis sie Erfolg haben, kann ich Need for Speed nur empfehlen. Natürlich macht das Game vor allem Spass wenn der PC mithält.

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Tom Clancy’s The Division

Wer schon immer nach New York wollte: Hier kommt die Chance! In dem am 8. März 2016 erschienenen The Division spielt man einen aktivierten Agenten der «Division». Nach einer Pandemie am Black Friday durch von Terroristen infizierte Geldscheine bricht in New York das Chaos aus. Der Auftrag besteht darin die Weltordnung (in New York) wieder herzustellen.

Als erstes muss ich sagen, die Grafik ist der Hammer! Im leicht verschneiten New York sieht man die Schneeflocken tanzen und durch Wind werden Schneeböen aufgewirbelt, man möchte fast die Winterjacke aus dem Schrank nehmen. Die Gestaltung der Gebäude und der Personen ist sehr detailreich. Meine zwei GTX 970 im SLI kamen da sehr ins Schwitzen.

Auch das Gameplay hat mich überzeugt. Aus der Third Person Perspektive kann man den Protagonisten sehr präzis steuern. Das Inventar ist übersichtlich gestaltet und durch Crafting kann man sich neue Ausrüstung basteln oder nicht gebrauchte Gegenstände verkaufen. Das Waffenarsenal ist riesig und lässt sich beliebig mit Zielfernrohr und weitern Waffenzubehörteilen modifizieren.

Wer diesen Titel ruckelfrei spielen will braucht relativ aktuelle Hardware, am besten mindestens eine GTX 970 und 6 GB Arbeitsspeicher. Auch ein 64-bittiges OS wird vorausgesetzt.

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RollerCoaster Tycoon World

Was soll ich dazu sagen? Ich bin wegen der Release Politik von Atari sehr enttäuscht. Zuerst hiess es die Vollversion käme am 10. Dezember 2015 auf den Markt. Dann wurde das Game auf «anfangs 2016» verschoben. Was das auch immer heissen sollte. Plötzlich hiess der Release sei «Ende März». Am 30. März 2016 war es dann soweit, aber nur in der «Early Access»-Version (das ist eine weitestgehend fertig entwickelte Beta-Version des Spiels). Also immer noch nicht die Vollversion. Wann die kommt, steht in den Sternen. Die Spieler bekommen für den Vollpreis von 48.- «nur» eine spielbare Beta-Version.

Da ich riesen RollerCoaster Tycoon-Fan bin und auch schon die Vorgänger RollerCoaster Tycoon, RollerCoaster Tycoon 2 und RollerCoaster Tycoon 3 gespielt habe, leistete ich mir das Game.

Auf den ersten Blick sieht die Grafik ähnlich aus wie beim direkten Vorgänger, etwas detailreicher vielleicht. Was ich bei meinem System auf den ersten Blick sah ist, dass SLI (noch) nicht unterstützt wird.

Das Gameplay ist etwas gewöhnungsbedürftig aber mit kurzer Eingewöhnungszeit ganz okay. Der Strassenbau ist etwas kompliziert aber auch das gelingt nach einigen Metern gebauten Asphaltweg. Das Kernstück jedes RollerCoaster Tycoons war der Bau der eigenen Traum-Achterbahn. Dies gestaltet sich jedoch sehr zeitintensiv. Ich hatte zum Bau meiner ersten Achterbahn ca. 1h bis alles perfekt war. Was ich dann sehr eigenartig fand war, dass es den Besuchern egal war, wie krass die Achterbahn war. Auch beim Eintritt kann man einstellen was man will, die Besucher zahlen alles. Dieser Fehler ist offiziell bekannt und wird behoben (hoffentlich).

Die Käufer dieses Titels als «Beta-Tester» zu benutzen finde ich etwas unfair von Atari aber wenn sie aus diesen Fehlern lernen und die «Beta-Tester» anhören, könnte das ein toller und würdiger Nachfolger werden. Aber eben, wann steht noch in den Sternen. Da die Systemanforderungen nicht dermassen hoch sind, kann dieser Titel schon mit einem Gamer PC mit «kleinerer» oder älterer Grafikkarte gespielt werden.

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Über den/die Autor(in)

A photo of Philipp Furrer

Philipp Furrer / Leiter Technik

Philipp Furrer startete bei brentford ag im Sommer 2009 mit der Ausbildung zum Informatiker. Nach erfolgreichem Lehrabschluss hat Philipp Furrer eine Anstellung bei brentford ag angenommen und hat sich weiter entwickelt zum Leiter der Technik. In sein Aufgabengebiet gehören neben der PC Herstellung die Konzipierung, und das Testen von neuen Konfigurationen und Technologien.

In seiner Freizeit ist Philipp ein begeisterter Gamer. Er spielt regelmässig aktuelle sowie auch ältere Games. PCs und das ganze Drumherum ist seine grosse Leidenschaft.